AKTUELLES

Künftiger DB-Fernzug ECx vorgestellt

Am 13.03.2019 wurden Modellbilder des zukünftigen EC-Zuges vorgestellt. Zunächst werden 23 Zuggarnituren beim spanischen Hersteller TALGO bestellt, die auf Strecken ab Westerland sowie zwischen Berlin-Amsterdam und Köln-Obersdorf verkehren sollen. Es besteht eine Option auf weitere 77 Züge. Es ist nicht ganz auszuschließen, daß diese dereinst auch Siegen wieder an den Fernverkehr der DB anschließen werden.

InnoTrans 2018

Berlin, 19. September 2018

Alle zwei Jahre findet die InnoTrans, weltweit größte Messe für Eisenbahntech-nik, in Berlin statt. Alle Aussteller bieten nachhaltige, smarte, intelligente Lösungen für eine bessere Zukunft an. Die Deutsche Bahn ruft gar das Zeitalter der "Digitalen Schiene" aus, womit zunächst die Einführung der Europäischen Zugsicherungssystems ETCS gemeint ist. Andere Länder sind da schon viel weiter. Ausserdem bleibt unklar, wer die Kosten von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr über 20 Jahre dafür in Deutschland übernehmen soll. Die DB gewiß nicht.

Das Besucherinteresse an der Messe ist derart groß, daß -sofern dies alles echte Fachbesucher sind- die Zukunft des Systems "Schiene" gesichert scheint.

Impressionen von der InnoTrans 2018 (Bilder per Klick vergrößern)

Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW-GmbH)

Frankfurt am Main/Siegen/Kreuztal, 14. September 2018

 

Das neue Container-Terminal der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein ist heute im Rahmen einer Eröffnungsfeier auf dem Betriebsgelände in Kreuztal im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Logistik offiziell eröffnet worden. Partner der Kreisbahn beim Betrieb des Ter-minals ist die Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main.

 

Baubeginn für das Container-Terminal Südwestfalen war im  August 2015. Die Anlage ist insgesamt 18.500 Quadratmeter groß. Es gibt zwei Umschlaggleise, die je 225 Meter lang sind, sowie ein 191 Meter langes Abstellgleis. 22.000 Kubikmeter Boden mussten entsorgt werden, 13.500 Kubikmeter Bodenmaterial wurden verbaut. Insgesamt wurden fast 13.000 Quadratmeter Betonoberflächen hergestellt. Mit den mobilen Umschlaggeräten können rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bis zu 45.000 Ladeeinheiten pro Jahr umgeschlagen werden. Rund 10,5 Millionen Euro hat die Kreisbahn in das Container-Terminal Südwestfalen investiert. Der Bund hat das Projekt mit 7,5 Millionen Euro unterstützt.

 

Die Fläche der Lärmschutzwände beträgt 3.900 Quadratmeter. Rund 20 Prozent der Investitionssumme sind verwendet worden, um die Lärmbe-lastung für die Anwohner zu minimieren.

 

Die moderne Umschlagtechnik und die reibungslose Verbindung von Straße und Schiene machen die Anlage in Kreuztal zu einem der effizientesten Verkehrsknotenpunkte in Südwestfalen. Das Terminal ist der einzige Standort am südlichen Ende des Rhein-Ruhr-Gebietes, der ohne Nutzung der Rheinstrecke mit dem Ladeeinheiten-Profil P400 angefahren werden kann. Nach Fertigstellung des Spessarttunnels wird die Strecke über Siegen die schnellste P400-Verbindung südwärts sein.

 

Der erste Zug wird am 15. Januar 2019 von Kreuztal aus auf Fahrt gehen. Ziel ist Verona in Norditalien. Initialkunde ist das Unternehmen Gruber Logistics mit Sitz in Auer (Südtirol) und Niederlassung in Kreuz-tal. Der dreimal pro Woche und Richtung verkehrende Shuttlezug wird ein offenes Zugprodukt sein, das von weiteren Speditions- und Logistik-unternehmen genutzt werden kann.

Mehr auf der Seite  Container Terminal

Erneuerung der Bahn-Betriebsanlagen Siegen

Siegen, 22. Februar 2019

Die Renovierungsarbeiten an den Betriebsanlagen im Bahnhof Siegen wurden 2015 begonnen. Die Kosten werden inzwischen -wen wundert's- deutlich über den ursprünglich genannten 10 Millionen Euro liegen. Letztlich werden es mehr als 13,5 Millionen, die hauptsächlich von der Öffentlichen Hand aufgebracht wer-den müssen. Zur Fußgängerüberführung steuert der Zweckverband Westfalen Süd eine Million Euro bei. Noch immer gibt es Probleme mit den Fahrstühlen der Überführung. Ausserdem müssen noch die Bahnsteigkanten an den Gleisen 2 und 3 gesetzt werden. Als Termin für den Abschluß der Arbeiten wird jetzt das Frühjahr 2020 genannt: Fortsetzung folgt....

Einschwenken des Fußgängerstegs am Hauptbahnhof Siegen (Aufnahme Hendrik Schulz, Westfälische Rundschau)
Einschwenken des Fußgängerstegs am Hauptbahnhof Siegen (Aufnahme Hendrik Schulz, Westfälische Rundschau)

Bahnhofsgebäude Siegen

Ansicht des Siegener Bahnhofsgebäudes aus dem Jahre 1861 (Lithographie von Jakob Scheiner)
Ansicht des Siegener Bahnhofsgebäudes aus dem Jahre 1861 (Lithographie von Jakob Scheiner)

Siegen Februar 2018

Siegener Bürger haben sich dafür eingesetzt, das historische Stationsgebäude zu erhalten. Dadurch konnten Abriss und Neubau verhindert werden. Darüber hinaus wäre es jedoch wünschenswert, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und  die Fassade wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt würde.

Leider hat die Bahn noch immer kein Konzept für die künftige Nutzung erstellt. Offenbar gibt es auch, entgegen früherer Berichte, keine neuen Mieter. Mittlerweile sind Schäden an Putz und Fenstern aufgetreten. An der Gleisseite wurden die Arkaden abgerissen, wobei der Grund hierfür nicht ersichtlich ist. Jedenfalls sind die Reisenden jetzt hier dem Siegerländer Regen ausgesetzt. Vorbild ist wohl der Berliner Hauptbahnhof, wo die Bahnkunden ebenfalls im Regen stehen, weil das Bahnsteigdach aus Kostengründen nur teilweise errichtet wurde. Die teuren Glasscheiben für das nun fehlende Dach wurden bestellt, aus Steuermitteln bezahlt und verrotten nun seit vielen Jahren in einem Lager. Vielleicht können sie in Siegen noch Verwendung finden? 

Mehr Informationen und Fotos auf der Seite Bahnhofsumbau Siegen

 

So stellte sich die DB im Jahr 2014 die Renovierung des Bahnhofsgebäudes vor:

Fernverkehrsoffensive der DB vor dem Aus

Siegen, 07. November 2017

Für eine InterCity-Verbindung Frankfurt-Siegen-Dortmund/Münster unter Um-fahrung von Giessen und Hagen spricht sich der Fahrgastverband "Pro Bahn" aus. Dabei solle der "Fernzug" auch den Nachverkehrskunden offenstehen als Ersatz für dann entfallende Regionalbahnen und aus Regionalisierungsmitteln des Bundes subventioniert werden. Das ist allerdings verkappter Nahverkehr und dürfte auf rechtliche Bedenken stoßen (siehe unten).

 

Berlin und Siegen 12. Januar 2016

Siegen soll ab 2019 nach Plänen der DB wieder an das Fernbahnnetz ange-schlossen werden. In der Vergangenheit haben stets D-Züge oder InterRegio in Siegen gehalten, bis die Bahnreform zur Abschaffung der IR und damit des Fernverkehrs auch im Siegerland führte. Mit der Freigabe von Fernbus-Linien vor einigen Jahren ist die DB-AG massiv unter Druck geraten und tritt nun die Flucht nach vorne an. Die DB will alle Großstädte wieder an das Fernverkehrs-netz anschliessen - so auch die Stadt Siegen mit einer zweistündlich verkehren-den InterCity-Relation von Münster über Dortmund nach Frankfurt. Fünf IC-Zugpaare sollen anstelle der RE Züge verkehren. Die Zwischenhalte decken sich mit denen der RE, so daß der IC keine Fahrzeitverkürzungen bringen wird. Die Züge würden aus Doppelstockwagen bestehen, die ehemals für den Nahverkehr beschafft wurden. Ausserdem sollen die IC für Nahverkehrskunden freigegeben werden.

Die Bedingungen für diese von der DB so bezeichneten "Fernzüge" werden der-zeit mit Bund und Ländern ausgehandelt. Das deutet darauf hin, daß die DB auf eine Subventionierung der Leistungen durch die Öffentliche Hand drängt. Der DB geht es offenkundig bei der sogenannten Fernverkehrsoffensive vornehmlich darum, Marktanteile im Personenverkehr zurückzuholen, die durch Ausschrei-bung an Konkurrenten der DB vergeben wurden. Damit würde der Wettbewerb im Schienenverkehr ad absurdum geführt.

Ende 2016 ist nun der Vertrag mit Abellio zur Bedienung der Ruhr-Sieg-Strecke mit RB- und RE-Zügen ab 2019 verlängert worden. Damit dürften die IC-Pläne der DB obsolet sein.

Das besondere Bild

Ein Güterzug fährt Richtung Erndtebrück, aufgenommen in Vormwald 1912. Die Vorspann-Lok ist eine preußische T5 mit der Achsfolge 1'C, von der ursprünglich vier Exemplare für die Rhein-Neckar Eisenbahn gebaut worden waren. Die Zug-lok dahinter ist eine preußische G5 oder G7.1. Der Einsatz der T5 im Raum Siegen wurde bisher in keiner Publikation beschrieben. Mit diesem Bild gibt es erstmals einen Beleg dafür. Die Aufnahme hat der Heimatverein Vormwald zur Verfügung gestellt.  

Website zuletzt überarbeitet am 13.03.2019

HINWEISE

 Fotos gesucht

Für diese Website werden noch historische Fotos und andere Materialien von der Eisenbahn im Siegerland und der Strassenbahn in Siegen gesucht !

Kontakt erbeten unter der Emailadresse: drrvogel@aol.com

   Modellbahn

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Anfragen unter:

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Modellbahnen am Mierendorffplatz

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