AKTUELLES

Kreisbahn Siegen-Wittgenstein (KSW-GmbH)

 

Frankfurt am Main/Siegen/Kreuztal, 14. September 2018

 

Das neue Container-Terminal der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein ist heute im Rahmen einer Eröffnungsfeier auf dem Betriebsgelände in Kreuztal im Beisein von Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Logistik offiziell eröffnet worden. Partner der Kreisbahn beim Betrieb des Ter-minals ist die Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG mit Sitz in Frankfurt am Main.

 

 

Baubeginn für das Container-Terminal Südwestfalen war im  August 2015. Die Anlage ist insgesamt 18.500 Quadratmeter groß. Es gibt zwei Umschlaggleise, die je 225 Meter lang sind, sowie ein 191 Meter langes Abstellgleis. 22.000 Kubikmeter Boden mussten entsorgt werden, 13.500 Kubikmeter Bodenmaterial wurden verbaut. Insgesamt wurden fast 13.000 Quadratmeter Betonoberflächen hergestellt. Mit den mobilen Umschlaggeräten können rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche bis zu 45.000 Ladeeinheiten pro Jahr umgeschlagen werden. Rund 10,5 Millionen Euro hat die Kreisbahn in das Container-Terminal Südwestfalen investiert. Der Bund hat das Projekt mit 7,5 Millionen Euro unterstützt.

 

 

Die Fläche der Lärmschutzwände beträgt 3.900 Quadratmeter. Rund 20 Prozent der Investitionssumme sind verwendet worden, um die Lärmbe-lastung für die Anwohner zu minimieren.

 

Die moderne Umschlagtechnik und die reibungslose Verbindung von Straße und Schiene machen die Anlage in Kreuztal zu einem der effizientesten Verkehrsknotenpunkte in Südwestfalen. Das Terminal ist der einzige Standort am südlichen Ende des Rhein-Ruhr-Gebietes, der ohne Nutzung der Rheinstrecke mit dem Ladeeinheiten-Profil P400 angefahren werden kann. Nach Fertigstellung des Spessarttunnels wird die Strecke über Siegen die schnellste P400-Verbindung südwärts sein.

 

 

Der erste Zug wird am 15. Januar 2019 von Kreuztal aus auf Fahrt gehen. Ziel ist Verona in Norditalien. Initialkunde ist das Unternehmen Gruber Logistics mit Sitz in Auer (Südtirol) und Niederlassung in Kreuz-tal. Der dreimal pro Woche und Richtung verkehrende Shuttlezug wird ein offenes Zugprodukt sein, das von weiteren Speditions- und Logistik-unternehmen genutzt werden kann.

Mehr auf der Seite  Container Terminal

Luftreinhaltung II, Rothaarbahn

Siegen, 11. April 2018

Der Zweckverband Westfalen Süd eine Elektrifizierung der Rothaarbahn von Kreuztal bis Hilchenbach ins Gespräch gebracht. Weiter bis Erndtebrück und Berleburg sollen Batteriezüge fahren.

Damit treibt die Diskussion um den Ersatz von Dieselfahrzeugen eine seltsame Blüte. Die Strecke ist nach einer Kahlschlagsanierung nur noch von wenigen Zügen pro Stunde nutzbar. Eine teure Elektrifizierung ist deshalb nutzlos. Die derzeit eingesetzten Fahrzeuge bewältigen den Verkehr grundsätzlich ohne Fehl und Tadel. Sie tragen auch kaum zu den Abgasbelastungen bei. Probleme bereitet auf der Rothaarbahn nur der Fahrweg wegen fehlender Nebengleise und  zahlreicher Bahnübergänge. Hier sollte man ansetzen, um die Fahrzeiten zu reduzieren und so die Bahn attraktiver zu machen. Mittelfristig könnten die Dieselzüge dann durch Wagen mit alternativen Antriebstechniken wie Brenn-stoffzellen oder Biogas ersetzt werden. Die Elektrifizierung durch Oberleitungen ist eh Technik von Gestern. 

Luftreinhaltung I

Leipzig, 27. Februar 2018

Das Bundesverwaltungsgericht erlaubt Fahrverbote für Diesel-PKW, wegen deren Schadstoffemissionen. Warum hat diese Entscheidung so lange auf sich warten lassen: Gifte gehören nicht in die Umwelt und die Nahrung. Der Schutz davor ist im Grundgesetz garantiert. Auch die "systemrelevanten" Industrie-zweige Auto und Chemie werden auf Dauer nicht mit ihrer Einflußnahme in Berin und Brüssel dagegen ankommen. Immer mehr Menschen erkennen endlich, daß Motorabgase und Pestizidgebrauch die Lebensgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze zerstören.

Berlin, 12. Februar 2018

Auf den ersten Blick verblüfft der Vorschlag der Bundesregierung für einen kostenlosen Nahverkehr. Schaut man aber genauer hin, ist das Ziel klar: Vermeidung von Fahrverboten und Besänftigung der EU, die ja mit einer Klage wegen hoher Schadstoffwerte in fast allen deutschen Städten (auch in Siegen) droht.

Trotz der falschen Motivation ist der Gedanke eines kostenlosen Nahverkehrs richtig. Es wäre ein erster Schritt weg vom motorisierten Individualverkehr. Die derzeitigen Kapazitäten des ÖPNV reichen aber für ein solches Vorhaben nicht aus. Der Fahrzeugbestand müßte mindestens um das Dreifache erhöht werden, mehr Fahrer müssen eingestellt werden. Wer finanziert das und wer kommt für die Betriebskosten auf?

Das Ganze lohnt sich weniger für Busbetriebe sondern primär für Ballungsräume mit Strassen- und Stadtbahnen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, endlich eine Stadtbahn in Siegen zu bauen. Geld dafür wird es geben und Pläne existieren schon lange. Der HTS muß dringend eine Alternative entgegengesetzt werden!

>mehr unter Stadtbahn und S-Bahn

Auf der weltgrößten Messe für Bahntechnik, der InnoTrans in Berlin, werden stets auch moderne Strassenbahnen von Herstellern aus aller Welt präsentiert. Die obigen Fotos von 2016 sollen eine Anregung für die Stadt Siegen sein.

Bahnhof Erndtebrück

Erndtebrück, 04. Dezember 2017

Auf der Rückseite des Bahnhofs Erndtebrück ist nun ein Parkplatz für 68 Autos fertiggestellt worden. Dafür mußten etliche Aufstellgleise und ein Dienstgebäude der Bahn weichen, erneut ein Rückbau der Eisenbahninfrastruktur zum Vorteil des Automobilverkehrs. Immerhin ist auf eine Ladesäule für Elektro-Autos er-richtet worden. Gibt es eigentlich Fahrradständer am Bahnhof Erndtebrück?  

Das ist dann schon mal weg: Fachwerk-Dienstgebäude, das sich an der Stelle des ersten Lokschuppens befand..
Das ist dann schon mal weg: Fachwerk-Dienstgebäude, das sich an der Stelle des ersten Lokschuppens befand..

Erndtebrück, 22. September 2017

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude in Erndtebrück steht wieder zum Ver-kauf. Die bisherigen Besitzer haben einer Rückübertragung der Immobilie offen-bar zugestimmt, so daß jetzt ein Investor gesucht werden kann, der sich für den Erhalt des Gebäudes einsetzt und ein realistisches Nutzungskonzept vorlegt. Es wäre zu wünschen, daß endlich Gemeinde, Kreis, Bahn und Denkmalschutzbe-hörden mit potentiellen Interessenten an einem Strang ziehen - möglichst in die gleiche Richtung.

Wie lange wird es das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude noch geben???
Wie lange wird es das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude noch geben???

Erneuerung der Bahn-Betriebsanlagen Siegen

Siegen, 10. April 2018

Die Renovierungsarbeiten an den Betriebsanlagen im Bahnhof Siegen wurden 2015 begonnen. Die Kosten werden inzwischen -wen wundert's- deutlich über den ursprünglich genannten 10 Millionen Euro liegen. Letztlich werden es mehr als 13,5 Millionen, die hauptsächlich von der Öffentlichen Hand aufgebracht wer-den müssen. Zur Fußgängerüberführung steuert der Zweckverband Westfalen Süd eine Million Euro bei. Als Termin für den Abschluß der Arbeiten wird jetzt Ende 2018 genannt: Fortsetzung folgt....

Einschwenken des Fußgängerstegs am Hauptbahnhof Siegen (Aufnahme Hendrik Schulz, Westfälische Rundschau)
Einschwenken des Fußgängerstegs am Hauptbahnhof Siegen (Aufnahme Hendrik Schulz, Westfälische Rundschau)

Bahnhofsgebäude Siegen

Ansicht des Siegener Bahnhofsgebäudes aus dem Jahre 1861 (Lithographie von Jakob Scheiner)
Ansicht des Siegener Bahnhofsgebäudes aus dem Jahre 1861 (Lithographie von Jakob Scheiner)

Siegen Februar 2018

Siegener Bürger haben sich dafür eingesetzt, das historische Stationsgebäude zu erhalten. Dadurch konnten Abriss und Neubau verhindert werden. Darüber hinaus wäre es jedoch wünschenswert, wenn das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und  die Fassade wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt würde.

Leider hat die Bahn noch immer kein Konzept für die künftige Nutzung erstellt. Offenbar gibt es auch, entgegen früherer Berichte, keine neuen Mieter. Mittlerweile sind Schäden an Putz und Fenstern aufgetreten. An der Gleisseite wurden die Arkaden abgerissen, wobei der Grund hierfür nicht ersichtlich ist. Jedenfalls sind die Reisenden jetzt hier dem Siegerländer Regen ausgesetzt. Vorbild ist wohl der Berliner Hauptbahnhof, wo die Bahnkunden ebenfalls im Regen stehen, weil das Bahnsteigdach aus Kostengründen nur teilweise errichtet wurde. Die teuren Glasscheiben für das nun fehlende Dach wurden bestellt, aus Steuermitteln bezahlt und verrotten nun seit vielen Jahren in einem Lager. Vielleicht können sie in Siegen noch Verwendung finden? 

Mehr Informationen und Fotos auf der Seite Bahnhofsumbau Siegen

 

So stellte sich die DB im Jahr 2014 die Renovierung des Bahnhofsgebäudes vor:

Fernverkehrsoffensive der DB vor dem Aus

Siegen, 07. November 2017

Für eine InterCity-Verbindung Frankfurt-Siegen-Dortmund/Münster unter Um-fahrung von Giessen und Hagen spricht sich der Fahrgastverband "Pro Bahn" aus. Dabei solle der "Fernzug" auch den Nachverkehrskunden offenstehen als Ersatz für dann entfallende Regionalbahnen und aus Regionalisierungsmitteln des Bundes subventioniert werden. Das ist allerdings verkappter Nahverkehr und dürfte auf rechtliche Bedenken stoßen (siehe unten).

 

Berlin und Siegen 12. Januar 2016

Siegen soll ab 2019 nach Plänen der DB wieder an das Fernbahnnetz ange-schlossen werden. In der Vergangenheit haben stets D-Züge oder InterRegio in Siegen gehalten, bis die Bahnreform zur Abschaffung der IR und damit des Fernverkehrs auch im Siegerland führte. Mit der Freigabe von Fernbus-Linien vor einigen Jahren ist die DB-AG massiv unter Druck geraten und tritt nun die Flucht nach vorne an. Die DB will alle Großstädte wieder an das Fernverkehrs-netz anschliessen - so auch die Stadt Siegen mit einer zweistündlich verkehren-den InterCity-Relation von Münster über Dortmund nach Frankfurt. Fünf IC-Zugpaare sollen anstelle der RE Züge verkehren. Die Zwischenhalte decken sich mit denen der RE, so daß der IC keine Fahrzeitverkürzungen bringen wird. Die Züge würden aus Doppelstockwagen bestehen, die ehemals für den Nahverkehr beschafft wurden. Ausserdem sollen die IC für Nahverkehrskunden freigegeben werden.

Die Bedingungen für diese von der DB so bezeichneten "Fernzüge" werden der-zeit mit Bund und Ländern ausgehandelt. Das deutet darauf hin, daß die DB auf eine Subventionierung der Leistungen durch die Öffentliche Hand drängt. Der DB geht es offenkundig bei der sogenannten Fernverkehrsoffensive vornehmlich darum, Marktanteile im Personenverkehr zurückzuholen, die durch Ausschrei-bung an Konkurrenten der DB vergeben wurden. Damit würde der Wettbewerb im Schienenverkehr ad absurdum geführt.

Ende 2016 ist nun der Vertrag mit Abellio zur Bedienung der Ruhr-Sieg-Strecke mit RB- und RE-Zügen ab 2019 verlängert worden. Damit dürften die IC-Pläne der DB obsolet sein.

Das besondere Bild

Ein Güterzug fährt Richtung Erndtebrück, aufgenommen in Vormwald 1912. Die Vorspann-Lok ist eine preußische T5 mit der Achsfolge 1'C, von der ursprünglich vier Exemplare für die Rhein-Neckar Eisenbahn gebaut worden waren. Die Zug-lok dahinter ist eine preußische G5 oder G7.1. Der Einsatz der T5 im Raum Siegen wurde bisher in keiner Publikation beschrieben. Mit diesem Bild gibt es erstmals einen Beleg dafür. Die Aufnahme hat der Heimatverein Vormwald zur Verfügung gestellt.  

Website zuletzt überarbeitet am 14.09.2018

HINWEISE

 Fotos gesucht

Für diese Website werden noch historische Fotos und andere Materialien von der Eisenbahn im Siegerland und der Strassenbahn in Siegen gesucht !

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